Nach dem Sommer: So finden Haut und Haare zurück in die Balance
18.09.2026
Die Haut ist noch ein wenig sonnengeküsst, die Tage werden langsam kürzer und am Abend liegt bereits ein Hauch Herbst in der Luft. Der Wechsel der Jahreszeiten ist ein schöner Moment, um auch bei der Pflege kurz innezuhalten.

Denn so wohltuend der Sommer für uns ist: Sonne, Wärme, häufiges Duschen sowie Salz- oder Chlorwasser können Haut und Haare beanspruchen. Die Haut fühlt sich vielleicht trockener oder weniger geschmeidig an, die Haarspitzen wirken spröder und auch die Kopfhaut kann sich nach zusätzlicher Aufmerksamkeit sehnen.
Jetzt gilt jedoch nicht: möglichst viel pflegen. Sondern bewusster pflegen und wahrnehmen, was Haut und Haare gerade brauchen.
Ein kurzer Haut-Check nach dem Sommer
Bevor die Pflegeroutine verändert wird, lohnt sich ein genauer Blick auf Ihre Haut:
- Fühlt sie sich nach der Reinigung gespannt an?
- Wirkt sie trockener oder rauer als gewohnt?
- Wünscht sie sich plötzlich eine reichhaltigere Pflege?
- Fehlt ihr das frische, geschmeidige Hautgefühl?
Nicht jede Haut braucht mit dem ersten kühleren Tag automatisch mehr Pflege. Entscheidend ist das eigene Hautgefühl. Manchmal reicht bereits eine kleine Anpassung der gewohnten Routine.
1. Sanft reinigen – die Basis jeder Pflegeroutine
Sonnenschutz, Schweiss, Make-up und Rückstände des Tages sollten am Abend gründlich, aber möglichst sanft entfernt werden.
Die Cleansing Milk verbindet Reinigung und Tonic in einem Schritt und bereitet Gesicht, Hals und Décolleté auf die anschliessende Pflege vor.
Gerade wenn sich die Haut nach dem Sommer etwas trocken oder beansprucht anfühlt, gilt: Lieber sanft mit lauwarmem statt sehr heissem Wasser arbeiten. So wird die Pflegeroutine bereits beim ersten Schritt angenehm und unkompliziert.
2. Die Pflege dem Hautgefühl anpassen
Im Spätsommer darf die Pflege häufig noch leicht und unkompliziert sein. Wird es kühler und fühlt sich die Haut trockener an, kann sie sich nach etwas mehr Reichhaltigkeit sehnen.
Die Face Cream eignet sich als unkomplizierte tägliche Feuchtigkeitspflege am Morgen und Abend. Wenn sich die Haut pflegebedürftiger anfühlt, kann die Face Cream Intense die reichhaltigere Alternative sein.
Das Prinzip dahinter ist bewusst einfach: Nicht mehr Produkte verwenden – sondern die Pflege wählen, die gerade zum Hautgefühl passt.
3. Ein Pflegemoment extra
Manchmal darf es trotzdem ein bisschen mehr sein. Die Face Mask schenkt der Haut eine intensive Pflegeauszeit und unterstützt ein geschmeidiges, frisch gepflegtes Hautgefühl.
Je nach Bedarf lässt sie sich als kurze Auszeit oder intensiveres Pflegeritual integrieren. Gerade im Übergang vom Sommer zum Herbst kann daraus ein kleines Ritual entstehen, das der Haut und der Seele guttut.
4. Auch die Haut am Körper freut sich über Aufmerksamkeit
Nicht nur das Gesicht war während des Sommers Sonne, Wasser und häufigem Duschen ausgesetzt. Besonders Arme, Beine und Décolleté können sich nach der warmen Jahreszeit trockener anfühlen.
Eine regelmässige Körperpflege unterstützt ein angenehm weiches und geschmeidiges Hautgefühl.
Die Body Lotion lässt sich beispielsweise nach dem Duschen unkompliziert in die tägliche Routine integrieren.
Ein kleiner Tipp: Auf noch leicht feuchter Haut nach dem Duschen lässt sich eine Body Lotion besonders angenehm verteilen.
5. Haare nach Sonne, Salz und Chlor sanft pflegen
Sonne, Meer- und Poolwasser können auch die Haare beanspruchen. Nach einem langen Sommer fühlen sich vor allem die Längen und Spitzen manchmal trockener oder weniger geschmeidig an.
Ein paar einfache Gewohnheiten helfen:
Nach dem Baden im Meer oder Pool Salz- und Chlorwasser möglichst mit klarem Wasser ausspülen. Nasses Haar anschliessend nicht kräftig mit dem Handtuch rubbeln, sondern sanft ausdrücken.
Für die Reinigung kann je nach Haartyp das Shampoo Fine & Normal Hair oder das Shampoo Thick Hair verwendet werden. Anschliessend unterstützt der Conditioner ein geschmeidiges Haargefühl und erleichtert die Kämmbarkeit – insbesondere in den Längen und Spitzen.
Wenn sich die Kopfhaut nach dem Sommer nach zusätzlicher Pflege sehnt, kann die Hair & Scalp Lotion die Haarpflege gezielt ergänzen. Sie wird direkt auf Haaransatz und Kopfhaut aufgetragen und unterstützt ein frisches, gepflegtes und ausgeglichenes Kopfhautgefühl.
Zusatztipp: CWC-Methode
CWC steht für Conditioner – Wash – Conditioner. Dabei wird vor dem Shampoo zuerst etwas Conditioner in die Längen und Spitzen gegeben. Anschliessend wird die Kopfhaut wie gewohnt mit Shampoo gereinigt. Zum Abschluss kommt nochmals Conditioner in die Haarlängen.
Der erste Conditioner-Schritt legt sich pflegend um die besonders beanspruchten Partien und kann helfen, die Längen während der Haarwäsche weniger stark zu entfetten. Der zweite Conditioner sorgt anschliessend für Geschmeidigkeit und bessere Kämmbarkeit.
Die Methode eignet sich besonders, wenn Längen und Spitzen trocken oder strapaziert wirken. Bei sehr feinem Haar empfiehlt es sich, den Conditioner sparsam zu verwenden und vor allem auf die Spitzen zu konzentrieren.
6. Sonnenschutz endet nicht mit dem Sommer
Mit dem September verschwindet die Sonne nicht – und damit auch nicht die UV-Strahlung.
Vor allem bei sonnigen Herbsttagen, längeren Aufenthalten im Freien oder in den Bergen bleibt ein angemessener Sonnenschutz sinnvoll. Sonnenschutz darf deshalb auch ausserhalb der klassischen Sommermonate selbstverständlich zur täglichen Pflege dazugehören.
Weniger Schritte. Mehr Aufmerksamkeit.
Der Übergang vom Sommer in den Herbst ist keine Aufforderung zu einem komplett neuen Pflegeprogramm. Vielmehr ist er eine Einladung, wieder genauer hinzuspüren.
Fühlt sich die Haut trockener an? Brauchen die Haarspitzen mehr Geschmeidigkeit? Wünscht sich die Kopfhaut zusätzliche Pflege?
Oft genügen wenige, gut gewählte Schritte: sanft reinigen, die Pflege dem aktuellen Hautgefühl anpassen und sich zwischendurch einen bewussten Pflegemoment schenken.
Denn nach dem Sommer bedeutet gute Pflege nicht automatisch mehr. Sondern bewusster. Einfacher. Und passend zu dem, was Haut und Haare gerade brauchen.
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