Goloy Welt | Ideale Haarpflege in jedem Alter

Unsere Haare im Verlauf des Lebens

Ob gewollt oder ungewollt, im Verlauf von unserem Leben verändern sich die Haare mit uns.

Farbe, Form und Dicke der Haare sind zwar genetisch festgelegt, können sich aber tatsächlich auch verändern. Die Struktur des Haars wird massgeblich in den Haarfollikeln bestimmt, und die verändern sich mit dem Lebensalter, was ganz normal ist. Praktisch in jeder Phase spielen die Hormone im Bezug auf die Haare eine grosse Rolle.

Baby- und Kinderhaare

Als Babys kommen wir mit mehr oder weniger Haaren auf die Welt, einige Babys haben bereits dichtes Haar, die anderen noch mehr oder weniger eine Glatze.

Nach der Geburt verändert sich beim Kind die Hormonlage, eine natürliche Folgeerscheinung ist Haarausfall, wobei nicht alle Kinder in gleicher Weise davon betroffen sind.

Erst danach beginnt der natürliche Haarzyklus des Kindes seinen gewohnten Gang zu nehmen. In den ersten zwei Lebensjahren passt er sich langsam dem eines Erwachsenen an und erst danach lässt sich erkennen, welche Haarstruktur das Kind tatsächlich hat.

Tipps zur richtigen Haarpflege bei Kindern

  • Mildes und sanftes Shampoo, speziell für Kinder verwenden.
  • Die Haare sollten regelmässig, aber nicht zu oft gewaschen werden, damit die Haare nicht austrocken.
  • Auch wenn es die Kinder nicht mögen: Regelmässiges kämmen und bürsten ist wichtig, um Verwicklungen und Knoten zu entfernen. Dazu einen weichen Kamm oder einer Bürste mit weichen Borsten verwenden.
  • Nur weiche Haargummis und Haarclips verwenden.
  • Verwendung von Haartrockner, Glätteisen oder Lockenstäbe möglichst vermeiden.
  • Hut oder Kappe ist Pflicht, um die Kopfhaut vor der Sonne und anderen Umweltfaktoren zu schützen.

Teenager

Im Teenageralter wird viel ausprobiert, vielleicht ja auch das eine oder andere mit den Haaren. Darum kommen gerade hier auch diverse äussere aber auch innere Faktoren hinzu, welche Einfluss auf die Haare und die Haarstruktur haben, wie zum Beispiel:

  • Chemische Einflüsse (Strähnchen, Tönung, Färbung)
  • Thermische Einflüsse (heisses Föhnen, Lockenstab, Dauerwelle, Glätteisen, Sonneneinstrahlung)
  • Flüssigkeitszufuhr
  • Ernährung
  • Hormonstatus
  • Medikamente

Die Hormonveränderungen bei Teenagern können auch zu Haarausfall oder fettigen Haaren führen. Wie bei der Haut wird auch auf der Kopfhaut übermässig Talg ausgeschüttet, und dieser gelangt dann aufs Haar. Müssen bei starker Akne, Medikamente eingenommen werden, führen diese im Gegenzug zu sehr trockenem und sprödem Haar.

Aufgrund der vielen hormonellen Veränderungen ist die Pflege hier eine besondere Herausforderung. Darum ist hier wichtig:

  • Mildes und sanftes Shampoo, abgestimmt auf den Haartyp des Teenagers.
  • Die Haare sollten regelmässig, aber nicht zu oft gewaschen werden. Damit die Haare nicht austrocknen aber auch die Talgproduktion nicht erhöht wird.
  • Regelmässiges kämmen und bürsten der Haare mit einem weichen Kamm oder einer Bürste mit weichen Borsten.
  • Zu viele Styling-Produkte wie Haarspray oder Gel vermeiden. Sie beschweren das Haar und können die Poren verstopfen. Wenn Produkte verwendet werden, diese möglichst nicht direkt auf die Kopfhaut auftragen.
  • Verwendung von Haartrockner, Glätteisen oder Lockenstäbe möglichst vermeiden oder versuchen, die Verwendung auf ein Minimum zu beschränken.
  • Ernährung: Auch wenn Teenies Chips und Schokolade wohl eher lieben, eine Gesunde Ernährung unterstützt hier auch die Gesundheit der Haut und den Haaren.
  • Achten Sie auf eine saubere Kopfhaut durch mildes Shampoo oder eine spezielle Kopfhautpflege, um Schuppen oder andere Probleme zu vermeiden oder zu behandeln.

Die Lebensmitte

Nach einer längeren veränderungslosen Phase folgt ungefähr ab der Lebensmitte eine erneute Wandlung: Die Haare werden dünner, grau, wachsen langsam oder fallen gar ganz aus.

Bei Frauen werden die Haare mit zunehmendem Alter dünner und feiner, was an einer Verschiebung des Gleichgewichtes von überwiegend weiblichen, hin zu vermehrt männlichen Hormonen liegt.

Übrigens ist die Haarfülle während einer Schwangerschaft und der Haarausfall nach der Geburt ebenso Folgen einer veränderten Hormonlage.

Eine der wichtigsten altersbedingten Veränderungen der Haare ist das Grauwerden. Es beginnt normalerweise zwischen 30 und 40 Jahren, kann jedoch (leider) auch deutlich früher einsetzen. Ursache für das Ergrauen ist eine verringerte Produktionsleistung der Melanozyten im Haarfollikel, welche den Farbstoff für die Haare liefern.

Das verlangsamte Wachstum der Haare liegt im verzögerten Ablauf des Haarzyklus. Der gealterte Haarfollikel verbringt mehr Zeit in der Ruhephase als in der Wachstumsphase.

Auch für den Haarausfall im Alter sind die Hormone zuständig. Da der männliche Haarfollikel empfindlicher auf Hormonveränderungen reagiert, sind Männer häufiger von hormonell bedingtem Haarausfall bis hin zur Teilglatze oder Glatze betroffen.

Richtige Haarpflege ab 30/40 Jahren

  • Feuchtigkeitsspendende Shampoos und Conditioner, um Haar und Kopfhaut vor Trockenheit zu schützen, abgestimmt auf die Haarstruktur.
  • Zu häufiges Haarewaschen vermeiden, damit die Haare nicht austrocknen.
  • Regelmässiges kämmen und bürsten mit einem weichen Kamm oder einer Bürste mit weichen Borsten.
  • Regelmässige Haarschnitte helfen, das Haar gesund und voll aussehen zu lassen. Die Spitzen alle 6 – 10 Wochen schneiden lassen, um Spliss und Haarbruch zu vermeiden.
  • Wenig und geeignete Styling-Produkte verwenden und darauf achten, dass die Haare davon nicht austrocknen.
  • Verwendung von Haartrockner, Glätteisen oder Lockenstäbe möglichst vermeiden oder versuchen, die Verwendung auf ein Minimum zu beschränken.
  • Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Protein, Vitaminen und Mineralstoffen unterstütz die Gesundheit der Haare.
  • Bei Bedarf hilft eine spezifische Kopfhautpflege, da diese die Basis für ein gesundes Haarwachstum ist.
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